Die Zukunft der KlangEnergetik
Bevor wir über die Zukunft der KlangEnergetik reden, wird es höchste Zeit, mit unhaltbaren Mythen und Märchen aufzuräumen, die in den letzten 30 Jahren im Bereich „Klangschalen“ entstanden sind. So sehe ich etwa jährlich an Weihnachtsmarktständen: „Alte tibetische Planetenton-Klangschalen“ – da fehlt nur noch der Hinweis „Vom Daila Lama eigenhändig gespielt"… Viele Behauptungen - viele Irrtümer!
Es macht mich traurig, so viele Unwahrheiten zu hören, besonders von Menschen, die bereits Ausbildungen in diesem Bereich gemacht haben. Außerdem ist es notwendig, die Vergangenheit der Klangenergetik anzuschauen, bevor man ihre Zukunft entwirft. Was sind denn die Wurzeln der KlangEnergetik? Sind es Mythen, entsprungen aus irgendeiner Marketing-Abteilung – oder das Wissen über Schwingung und Resonanz? Ich denke, es geht vor allem um den differenzierten Einsatz des Resonanzprinzips, kurz, um die Frage: Wie kann ich Energiezustände erkennen und ausgleichen?
Auch finde ich wichtig zu bedenken, dass wir uns in einer Phase der Globalisierung und Vernetzung von Wissen befinden. Dennoch gibt es nach wie vor Mitbewerber, die auf Exklusivität und Dogma setzen. Von der gerade in diesem Bereich hoch angepriesenen „Ethik“ keine Spur. Hier gilt frei nach Brecht: Erst das Fressen - dann die Moral.
Wenn man heute in medizinischen, therapeutischen oder pädagogischen Institutionen KlangEnergetik anbieten will, wird man oft mit dem Verweis auf „Pseudo-Esoterik“ zurückgewiesen. Traurig und schade, dass Klangschalen immer damit in Verbindung gebracht werden! Genau in diesen Institutionen sehe ich die eigentliche Zukunft der KlangEnergetik. Bedingungen dafür sind aufgeschlossene Wissenschaftlichkeit und bodenständige Spiritualität.
Welche Chance hätte die KlangEnergetik, wenn sich alle Ausbildner diese Grundsätze zu Herzen nähmen und eigenständige, kreative, empathische und fachlich kompetente KlanganwenderInnen in die Praxis begleiten würden …
Peter Triendl, KlangEnergetik

